Die subaquale Ultraschalltherapie ist die Applikationsform der Wahl, wenn das Behandlungsareal anatomisch komplex oder druckschmerzhaft ist – etwa an Hand, Fuß oder Achillessehnenansatz. An ebenen Körperregionen bleibt die klassische Gel-Applikation der wirtschaftliche Standard. Welche Methode im Einzelfall überlegen ist, hängt von Lokalisation, Schmerzbild und Indikation ab.
Dieser Beitrag vergleicht beide Verfahren entlang von fünf praxisrelevanten Kriterien – Ankopplungsqualität, Schmerzempfindlichkeit, Hygiene, Zeitaufwand und Indikationsspektrum – und liefert eine konkrete Entscheidungshilfe für Rheuma- und Sehnenindikationen.
Warum die Ankopplung über den Therapieerfolg entscheidet
Ultraschallwellen werden an Luft zu nahezu 100 Prozent reflektiert. Bereits kleinste Luftspalte zwischen Schallkopf und Haut führen zu Effektivitätsverlusten und lokalen Überhitzungen am Hautrelief. Eine lückenlose Schallankopplung ist deshalb keine Komfortfrage, sondern die Grundbedingung für eine reproduzierbare Tiefenwirkung.
Zur Verfügung stehen zwei etablierte Verfahren: die direkte Ankopplung mit Kontaktgel und die subaquale Anwendung im Wasserbad. Bei der subaqualen Methode wird der Schallkopf in 2 bis 3 Zentimetern Abstand zur Haut durch ein mit entgastem Wasser gefülltes Gefäß geführt – Wasser ersetzt das Gel als Kopplungsmedium und umschließt jede Kontur lückenlos.
Vergleichstabelle: Die fünf Kernkriterien im Überblick
| Kriterium | Gel-Applikation | Subaquale Applikation |
|---|---|---|
| Ankopplung bei unebenen Flächen | Gut auf ebenen Flächen; an Knochenvorsprüngen und Konkavitäten Luftspalte und Reflexionen möglich | Sehr gut auch bei anatomisch komplexen Regionen; Wasser umschließt alle Konturen lückenlos |
| Schmerzempfindlichkeit | Leichter mechanischer Druck des Schallkopfs kann bei akuten Reizzuständen schmerzhaft sein | Kontaktlos (2–3 cm Abstand): keine Druckbelastung – Vorteil bei berührungsempfindlichen Arealen |
| Hygiene | Gel-Reste an Schallkopf und Haut; Wischdesinfektion nach jeder Anwendung | Wanne nach jeder Behandlung leeren, reinigen, desinfizieren; reduziertes Kreuzkontaminationsrisiko bei intakter Haut |
| Zeitaufwand | Schnelle Vorbereitung (~1 Min.): Gel auftragen, beschallen, abwischen | Höher: Wanne füllen mit entgastem Wasser, Luftbläschen abstreifen, Wanne aufbereiten (~5–10 Min. Mehraufwand) |
| Indikation Rheuma | Geeignet für großflächige Areale (z. B. Schulter, Knie, LWS); Phonophorese mit Antiphlogistika möglich | Häufig bevorzugt bei rheumatoider Arthritis der Hand- und Fußgelenke; Cochrane-Evidenz für RA der Hand [1] |
| Indikation Sehnen | Standard bei Tendinosis calcarea der Rotatorenmanschette, Patellasehne, Tennis-/Golferellenbogen | Bevorzugt bei Achillessehne, Strecksehnen der Finger, Peronealsehnen am Sprunggelenk |
1. Ankopplungsqualität im Vergleich
Gel-Applikation
Hochwertige Ultraschallgele bilden auf ebenen Hautarealen einen homogenen Kopplungsfilm. An Knochenvorsprüngen wie Malleolen, Olecranon oder Fingergelenken sowie in Konkavitäten wie Handteller oder Fußgewölbe ist die vollflächige Auflage des Schallkopfs jedoch geometrisch nicht erreichbar. Die Folge sind partielle Reflexionen, lokale Hot-Spots und eine reduzierte Tiefenwirkung.
Subaquale Applikation
Wasser umschließt das Behandlungsareal vollständig und füllt jede Kontur aus. Voraussetzung ist entgastes (abgekochtes) Wasser in einem Gefäß aus Kunststoff, Keramik oder Glas. Metallwannen sind aus elektrosicherheitstechnischen Gründen ausgeschlossen. Luftbläschen an Haut und Schallkopf werden vor und während der Behandlung abgestreift, um die Reflexion zu minimieren.
Praxistipp: An kleinen Gelenken erzielt die subaquale Methode in der Literatur einen deutlich besseren Ankopplungseffekt als die Gel-Variante. [2]
2. Schmerzempfindlichkeit und Patientenkomfort
Bei der Gel-Applikation überträgt der Schallkopf einen leichten mechanischen Druck auf das Gewebe. Bei akuter Tendinitis, frischen Hämatomen oder rheumatischer Synovitis kann bereits dieser Kontakt schmerzauslösend wirken und die Behandlung limitieren.
Die subaquale Methode arbeitet kontaktlos – der Schallkopf wird in 2 bis 3 Zentimetern Abstand zur Haut geführt. Damit entfällt jeder mechanische Druck, was die Methode bei berührungsempfindlichen Arealen wie entzündeten Fingergrundgelenken oder akut gereizten Sehnenansätzen klar bevorzugt einsetzbar macht.
Ergänzende Therapiearten und medizinische Optionen
Neben Stoßwellentherapie und klassischer Physiotherapie stehen weitere konservative Maßnahmen zur Verfügung, die sich individuell kombinieren lassen:
- Einlagen und Schuhzurichtungen: Orthopädische Einlagen, die den Bereich des Fersensporns aussparen oder weich abpolstern, entlasten die gereizte Struktur.
- Medikamentöse Therapie: Kurzfristig können nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) Schmerz und Entzündung lindern. Kortisoninfiltrationen kommen als Option infrage, werden wegen möglicher Nebenwirkungen jedoch eher zurückhaltend eingesetzt.
- Weitere physikalische Maßnahmen: Ultraschalltherapie, Lasertherapie oder biomechanische Stimulation werden in manchen Konzepten ergänzend zur Schmerzreduktion und Durchblutungsförderung eingesetzt.
- Operative Optionen: Das operative Abtragen des Fersensporns oder das teilweise Durchtrennen der Plantarfaszie bleibt die letzte Option und wird nur erwogen, wenn alle konservativen Maßnahmen ohne Erfolg bleiben.
3. Hygiene und Reinigung
Gel-Methode
Nach jeder Behandlung sind Schallkopf und Hautareal vom Gel zu reinigen. Die DEGUM empfiehlt für Schallköpfe als nicht-kritische beziehungsweise semikritische Medizinprodukte eine Wischdesinfektion mit bakterizidem, levurozidem und begrenzt viruzidem Mittel. [3]
Subaquale Methode
Die Wanne ist nach jedem Patienten vollständig zu entleeren, mechanisch zu reinigen und zu desinfizieren. Bei intakter Haut und frischem Wasser ist das Kreuzkontaminationsrisiko gering. Wichtig: Bei offenen Wunden, Ekzemen oder Hautinfektionen ist die subaquale Methode kontraindiziert.
4. Zeitaufwand und Wirtschaftlichkeit
Pro Behandlung erfordert die subaquale Methode etwa 4 bis 8 Minuten Mehraufwand gegenüber der Gel-Anwendung – ein relevanter Faktor in der kassenfinanzierten Heilmittelabrechnung. Sie sollte gezielt dort eingesetzt werden, wo der therapeutische Mehrwert klar überwiegt.
| Phase | Gel-Applikation | Subaquale Applikation |
|---|---|---|
| Vorbereitung | ~1 Min. (Gel auftragen) | ~3–5 Min. (Wanne füllen, Wasser temperieren, entgasen) |
| Behandlungsdauer | 5–10 Min. | 5–10 Min. |
| Nachbereitung | ~1 Min. (Schallkopf wischdesinfizieren) | ~3–5 Min. (Wanne entleeren, reinigen, desinfizieren) |
| Gesamt | ~7–12 Min. | ~11–20 Min. |
5. Indikationsspektrum: Rheumatische Erkrankungen
Eine systematische Cochrane-Übersicht untersuchte Ultraschall an Hand- und Handgelenksregionen (palmar und dorsal) bei rheumatoider Arthritis. Berichtet wurden eine signifikante Zunahme der Griffstärke (WMD 28,07 N; 95-Prozent-Konfidenzintervall 13,37–42,77), eine Verbesserung der dorsalen Handgelenksextension sowie eine Reduktion von Morgensteifigkeit, geschwollenen und schmerzhaften Gelenken. [1]
Die anatomische Komplexität der Hand mit MCP-, PIP- und DIP-Gelenken macht hier die subaquale Applikation zur bevorzugten Methode. Für großflächige Areale wie Schulter, Lendenwirbelsäule oder Knie bleibt die Gel-Methode adäquat.
Hinweis Kniearthrose: Eine randomisierte Studie an 30 Patientinnen mit beidseitiger Knie-Osteoarthrose berichtete für Ultraschall mit Mineralwasser eine größere Schmerzreduktion (VAS 6,8 → 1,47) als für Ultraschall mit Aqua-Gel (VAS 6,6 → 2,6; p < 0,001) – möglicherweise begünstigt durch eine transdermale Resorption von Mineralien wie Schwefel. [4]
Indikationsspektrum: Sehnenverletzungen (Tendinopathien)
Etablierte Anwendungsgebiete für den therapeutischen Ultraschall sind:
- Tendinosis calcarea der Rotatorenmanschette (Literatur nennt Parameter um 2,5 W/cm², 0,89 MHz, 15 Minuten)
- Epicondylitis humeri radialis und ulnaris (Tennis- und Golferellenbogen)
- Patellaspitzensyndrom
- Achillessehnen-Tendinopathie
- Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis)
Methodenwahl nach Lokalisation:
- Gel: Schulter, Knie, Patellasehne, ebene Sehnenabschnitte
- Subaqual: Achillessehne an der Insertion am Calcaneus, Strecksehnen der Finger, Peronealsehnen am lateralen Malleolus, M. extensor digitorum am Handrücken
Entscheidungsmatrix für die Praxis
| Klinische Situation | Empfohlene Methode | Begründung |
|---|---|---|
| Rheumatoide Arthritis Hand/Finger | Subaqual | Komplexe Anatomie, hyperalgetisches Gewebe, Cochrane-Evidenz |
| Rheumatoide Arthritis Fuß/Zehen | Subaqual | Konvexe und konkave Strukturen, kontaktarme Applikation |
| Achillessehnen-Tendinopathie | Subaqual | Sehne läuft entlang des Calcaneus, Druckschmerz häufig |
| Tendinosis calcarea Schulter | Gel | Ebenes Areal, höhere Intensitäten möglich, Phonophorese |
| Tennisellenbogen | Beide möglich | Subaqual bei akuter Druckschmerzhaftigkeit, sonst Gel |
| Patellaspitzensyndrom | Gel | Gute Erreichbarkeit, ebene Auflage |
| Kniearthrose (aktivierte Gonarthrose) | Gel oder Mineralwasser-Bad | Gel als Standard; Mineralwasser-Subaqual gem. Studienlage ggf. überlegen |
| Phonophorese (Wirkstoffeinbringung) | Gel mit Wirkstoff | Subaqual nicht geeignet – Wirkstofftransport entfällt |
| Großflächige Muskelverspannung Rücken | Gel | Großflächig, eben, schnelle Anwendung |
| Dupuytren-Kontraktur (Reizzustand) | Subaqual | Konkave Handfläche, Druckempfindlichkeit |
Subaquale Methode – Setup und Sicherheit
- Wanne: Ausschließlich aus Kunststoff, Keramik oder Glas – niemals Metall.
- Wasser: Abgekochtes und auf körperwarme Temperatur (etwa 32 bis 36 °C) abgekühltes Wasser, um Lufteinschlüsse zu minimieren.
- Therapeuten-Schutz: Vinyl-Handschuh tragen, da reflektierte Schallwellen die Hand des Therapeuten erreichen können.
- Abstand Schallkopf zur Haut: 2 bis 3 Zentimeter konstant halten, dynamische Führung mit etwa 3 bis 4 cm/s.
- Luftbläschen: Vor und während der Behandlung von Haut und Schallkopf abstreifen.
- Parameter analog zur Gel-Anwendung: 0,8 bis 1,2 W/cm², 1 MHz (tiefere Strukturen) oder 3 MHz (oberflächlich), je nach Indikation.
- Geräteeignung: Schallkopf und Steckverbindung müssen für die Tauchanwendung freigegeben sein. Die Eignung ist vor Erstanwendung in der Gebrauchsanweisung zu prüfen.
Gel-Applikation – Optimierung
- Gel großzügig auftragen, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
- Dynamische Führung mit 3 bis 4 cm/s, kreisende oder mäandernde Bewegung – Hot-Spots durch statische Beschallung vermeiden.
- Statische Beschallung höchstens 2 Minuten – sonst Kavitations- und Verbrennungsrisiko.
- Die akustische oder optische Kopplungskontrolle moderner Geräte nutzen, um eine schlechte Schallübertragung früh zu erkennen.
Kontraindikationen (beide Methoden)
- Bestrahlte Areale nach Strahlentherapie
- Blutgerinnungsstörungen sowie laufende Marcumar- oder Heparin-Therapie
- Akute Thrombosen und ausgeprägte Varikose
- Tumore und Metastasen im Schallfeld
- Polyethylen-Gelenkersatz im Behandlungsareal
- Akut fiebrige Erkrankungen
- Direktbeschallung von Rückenmark und Hirnstamm (Halswirbel ab C3 aufwärts)
Zusätzlich für die subaquale Methode: offene Wunden, Ekzeme und Hautinfektionen im Behandlungsareal sowie Schallköpfe ohne Tauchfreigabe. Die im Einzelfall geltenden Kontraindikationen nennt die Gebrauchsanweisung des verwendeten Geräts.
Fazit: Indikationsgeleitete Methodenwahl statt Entweder-oder
Die Entscheidung zwischen subaqualer und Gel-Applikation ist keine Glaubensfrage, sondern eine indikationsgeleitete Auswahl. Die Gel-Methode bleibt der wirtschaftliche Standard für ebene Körperregionen, großflächige Areale und die Phonophorese.
Die subaquale Methode ist die bevorzugte Wahl bei anatomisch komplexen Regionen (Hand, Fuß, Ellenbogen), schmerzempfindlichen Patientinnen und Patienten in akuten Entzündungsphasen, rheumatischen Erkrankungen der peripheren Gelenke und Sehnenansätzen in konvexen Knochenregionen wie der Achillessehne.
Therapeutinnen und Therapeuten, die beide Techniken sicher beherrschen, können die Behandlung individuell optimieren – mit besserer Ankopplungsqualität, höherem Patientenkomfort und verbesserter Compliance. Der Mehraufwand der subaqualen Methode (4 bis 8 Minuten pro Behandlung) ist in den genannten Indikationen klinisch gerechtfertigt.
ASTAR-Ultraschallgeräte für Gel- und Subaqual-Anwendung
ASTAR entwickelt seit 1995 Therapiegeräte in EU-Produktion, zertifiziert nach Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745 und CE-gekennzeichnet. Für die Ultraschalltherapie stehen mehrere Geräte zur Verfügung, die beide Applikationsformen abdecken:
- PhysioGo.Lite Sono – kompaktes Mono-Ultraschallgerät für Praxiseinsatz und mobile Anwendung. Frequenzen 1 und 3 MHz, Tauch-Eignung des Schallkopfs für die subaquale Methode.
- PhysioGo 300A – Kombi-Plattform Elektro- und Ultraschalltherapie für die kombinierte Anwendung in einer Sitzung.
- PhysioGo 701I – Vier-Modalitäten-Plattform mit Elektro-, Ultraschall-, Laser- und Magnetfeldtherapie für integrierte Behandlungspfade.
Die ASTAR-Ultraschallgeräte sowie passende Schallköpfe und Zubehörteile sind über die Secona Conrad GmbH als exklusivem Deutschland-Vertrieb erhältlich.
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Häufige Fragen zur subaqualen Ultraschalltherapie
Wann ist die subaquale Ultraschalltherapie der Gel-Applikation überlegen?
Die subaquale Methode ist vorzuziehen, wenn das Behandlungsareal anatomisch komplex ist (Hand, Fuß, Ellenbogen) oder druckempfindlich reagiert. Wasser umschließt jede Kontur lückenlos und erreicht eine gleichmäßige Ankopplung an Stellen, an denen der Schallkopf nicht plan aufliegen kann. Bei ebenen Arealen bleibt die Gel-Methode der Standard.
Welches Wasser wird für die subaquale Anwendung verwendet?
Empfohlen ist abgekochtes und auf 32 bis 36 °C abgekühltes Leitungswasser, das möglichst entgast ist. Dadurch werden Luftbläschen minimiert, die andernfalls Schallwellen reflektieren würden. Die Wanne muss aus Kunststoff, Keramik oder Glas bestehen – Metallwannen sind aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen.
Welcher Abstand zwischen Schallkopf und Haut ist subaqual richtig?
Der Schallkopf wird in 2 bis 3 Zentimetern Abstand zur Haut geführt und dynamisch bewegt (etwa 3 bis 4 cm/s). Wichtig ist, Luftbläschen vor und während der Behandlung von Haut und Schallkopf abzustreifen, um Reflexionen zu vermeiden.
Lässt sich jeder Ultraschallschallkopf subaqual einsetzen?
Nein. Ob ein Schallkopf für die Tauchanwendung freigegeben ist, hängt von der IP-Schutzart und der Steckverbindung ab. Die Eignung ist immer der Gebrauchsanweisung des konkreten Geräts zu entnehmen. ASTAR weist die Tauchfreigabe je Schallkopf-Modell aus.
Ist die Phonophorese auch subaqual möglich?
Nein. Bei der Phonophorese soll Ultraschall den Transport eines topisch aufgetragenen Wirkstoffs (zum Beispiel eines Antiphlogistikums) durch die Haut unterstützen. Im Wasserbad würde der Wirkstoff verdünnt und ausgewaschen werden. Phonophorese erfordert daher eine Wirkstoff-Gel-Kombination.
Welcher Mehraufwand entsteht durch die subaquale Methode?
Vorbereitung und Wiederaufbereitung der Wanne kosten gegenüber der Gel-Anwendung etwa 4 bis 8 Minuten pro Behandlung. In der Heilmittelabrechnung ist das ein relevanter Faktor. Der Mehraufwand ist klinisch dann gerechtfertigt, wenn anatomische Komplexität, Schmerzempfindlichkeit oder Indikation die subaquale Methode klar bevorzugen.
Welches ASTAR-Gerät eignet sich für beide Applikationsformen?
Für eine fokussierte Ultraschalltherapie bietet ASTAR den PhysioGo.Lite Sono mit 1- und 3-MHz-Schallkopf an. Für die kombinierte Anwendung mit Elektrotherapie steht der PhysioGo 300A zur Verfügung, für integrierte Vier-Modalitäten-Konzepte der PhysioGo 701I. Bezugsweg in Deutschland ist die Secona Conrad GmbH.
Quellenverzeichnis
- Casimiro L, Brosseau L, Robinson V et al. Therapeutic ultrasound for the treatment of rheumatoid arthritis. Cochrane Database of Systematic Reviews. PubMed-ID 12137714.
- Universimed: Therapeutischer Ultraschall. Fachbeitrag Orthopädie & Traumatologie 2017.
- DEGUM: Empfehlungen zur Hygiene in Sonografie und Endosonografie, 2018.
- Abdalbary SA: Ultrasound with mineral water or aqua gel to reduce pain and improve the WOMAC of knee osteoarthritis. Future Science OA / PMC 5137950, 2016.
- Juntermanns: Kurze Einführung in die Ultraschalltherapie (PDF, Fachausbildungsmaterial).
- Secona Blog: Optimale Einstellungsempfehlungen bei der Ultraschalltherapie, 2025.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Einzelfallentscheidung und keine herstellerseitigen Gebrauchsanweisungen. Indikationen, Dosierungen und Kontraindikationen sind stets im klinischen Kontext und gemäß den Vorgaben des verwendeten Therapiegeräts zu prüfen.
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